Leistung
Individuelle Softwareentwicklung
Buchungssysteme, Verwaltungsoberflächen, interne Werkzeuge. Ich baue Software für kleine und mittlere Betriebe, bei denen das fertige Programm aus dem Regal nicht passt - weil der Ablauf im Betrieb ein anderer ist als der, den sich der Hersteller gedacht hat. Am Ende steht etwas, das deinem Ablauf folgt, statt umgekehrt.
Wann sich eigene Software lohnt, und wann nicht
Eigene Software lohnt sich, wenn drei Dinge zusammenkommen: Der Ablauf ist typisch für deinen Betrieb und nicht für deine Branche. Er passiert oft genug, dass Handarbeit spürbar Zeit kostet. Und die fertigen Angebote am Markt bilden ihn entweder nicht ab oder verlangen einen Anteil an jedem einzelnen Vorgang.
Oft ist genau das nicht der Fall, und dann sage ich es dir. Wenn du einen Onlineshop brauchst, nimm Shopify. Wenn du Termine vergibst und sonst nichts, reicht ein Buchungstool von der Stange für zwanzig Euro im Monat, und du bist am selben Nachmittag startklar. Für Buchhaltung, Lohnabrechnung und Warenwirtschaft gibt es seit Jahrzehnten Programme, die jeder Steuerberater kennt - das nachzubauen kostet ein Vielfaches und wird trotzdem nie so gut.
Individuelle Entwicklung rechnet sich dort, wo Standardsoftware entweder gar nichts anbietet oder dauerhaft mitverdient. Der Rest lässt sich billiger kaufen als bauen.
Was dabei entsteht
Am Ende bekommst du kein Konzept und keine Präsentation, sondern etwas, das läuft. Je nach Projekt gehört dazu:
- Eine Oberfläche für deine Kunden - das, was sie im Browser oder auf dem Handy bedienen. Buchen, anfragen, bezahlen, Termine ändern.
- Eine Oberfläche für dich - Verwaltung, Übersicht, Auswertung. Der Teil, den niemand sieht und den du täglich benutzt.
- Eine Datenhaltung, die zusammenpasst - jede Information an genau einer Stelle, statt in drei Tabellen, die sich widersprechen.
- Zahlungsabwicklung - Kartenzahlung, Rechnung, Rückerstattung, wiederkehrende Beträge. Angebunden an einen etablierten Dienstleister, nicht selbst gebaut.
- Schnittstellen zu dem, was du schon hast - Buchhaltung, Kalender, Warenwirtschaft, Schließsysteme, Zugangskontrolle.
- Hosting und Betrieb - die Server, auf denen das läuft, Sicherungen, Erreichbarkeit.
- Eine Übergabe - alle Zugänge auf deinen Namen, eine schriftliche Beschreibung, wie der Aufbau funktioniert, und der Quellcode in einem Konto, das dir gehört.
Was davon sinnvoll ist, entscheidet sich im ersten Gespräch. Nicht alles gehört in die erste Version.
Beispiel: Padel Linoh
Eine Padelanlage mit drei Innenplätzen, betrieben ohne festes Personal vor Ort. Buchungen sollten rund um die Uhr laufen, ohne dass jemand ans Telefon geht oder eine Tür aufschließt. Die naheliegende Wahl wäre eine der großen Buchungsplattformen gewesen - mit Provision auf jede einzelne Buchung.
Entstanden ist stattdessen eine eigene Plattform: Verfügbarkeiten in Echtzeit, Zahlung über Stripe, geteilte Abrechnung unter Mitspielern per Einladungslink, Anbindung an Firmenfitness, automatisch erzeugte Zutrittscodes für den gebuchten Zeitraum und ein Auswertungsbereich für den Betreiber. Dazu ein Export der Umsätze im DATEV-Format, damit niemand Zahlen abtippt.
Das ist die Größenordnung, in der sich eigene Software rechnet: viele gleichartige Vorgänge, an denen sonst dauerhaft jemand mitverdient hätte.
„Eine Drittplattform hätte an jeder Buchung mitverdient, und unsere Spieler wären am Ende ihre Kunden gewesen, nicht unsere. Heute läuft alles über unser eigenes System, von der Platzsuche bis zum Türcode, und die Anlage kommt ohne festes Personal aus.“
Was das kostet
Individuelle Software beginnt bei 4.500 €. Größere Projekte liegen im fünfstelligen Bereich - mehrere Oberflächen, Zahlungsabwicklung, Schnittstellen zu fremden Systemen.
Den Festpreis bekommst du schriftlich, nachdem wir einmal gesprochen haben und klar ist, was gebaut wird. Nicht vorher, weil eine Zahl ohne Kenntnis des Ablaufs geraten wäre. Alle Preise sind Endpreise, als Kleinunternehmer weise ich keine Umsatzsteuer aus (§19 UStG).
Alle Preise im ÜberblickWie wir anfangen
Mit einem Gespräch, 30 bis 45 Minuten, kostenlos. Du erzählst, wie der Ablauf heute funktioniert und wo er klemmt. Ich frage nach und sage dir danach ehrlich, ob sich eigene Software lohnt - oder ob es etwas Fertiges gibt, das reicht.
Projekt besprechenHäufige Fragen
Wem gehört der Code am Ende, und was ist, wenn du nicht mehr kannst?
Dir. Der Quellcode liegt in einem Konto, das auf deinen Namen läuft, ebenso die Zugänge zu Server, Domain und Zahlungsdienstleister. Ich arbeite bewusst mit verbreiteter Technik - Java, Spring Boot, PostgreSQL, React - und nicht mit einem Nischenframework, das in drei Jahren niemand mehr kennt. Wenn du irgendwann jemand anderen brauchst, findest du jemanden, der sich damit auskennt. Das ist der Sinn dahinter.
Wie lange dauert so ein Projekt?
Ein überschaubares internes Werkzeug ist in wenigen Wochen einsatzbereit. Etwas Größeres, mit Zahlungen, Schnittstellen und Zutrittssteuerung, dauert mehrere Monate. Einen belastbaren Termin nenne ich im Angebot, nicht im ersten Gespräch. Was die Dauer am stärksten beeinflusst, ist selten die Programmierung, sondern wie schnell Entscheidungen und Zulieferungen von deiner Seite kommen.
Was passiert, wenn sich unterwegs etwas ändert?
Das passiert fast immer, und es ist kein Problem. Du bekommst früh Zwischenstände, die man anklicken kann - genau deshalb, damit solche Dinge auffallen, solange sie noch günstig zu ändern sind. Kleinere Anpassungen laufen im vereinbarten Rahmen mit. Wenn ein Wunsch den Umfang erkennbar erweitert, sage ich das, bevor ich anfange, und du entscheidest, ob es jetzt gebraucht wird oder später.
Was kostet der Betrieb danach?
Zwei Posten. Erstens die laufenden Kosten für Server, Domain und Dienstleister - die zahlst du direkt beim Anbieter, ich lege nichts aus und schlage nichts auf. Zweitens optional die Wartung ab 39 € im Monat: Updates, Überwachung, Erreichbarkeit. Ohne Wartungsvertrag bin ich weiterhin ansprechbar, dann nach Aufwand.